Wilhelm Bittorf

Wilhelm Bittorf (* 1929 in Hildburghausen; † 26. November 2002 in Hamburg) war ein deutscher Journalist und Dokumentarfilmer.

Wilhelm Bittorf wurde in Hildburghausen (in Thüringen, nahe der Grenze zu Franken) geboren, wo er auch aufwuchs. Nach der Schule machte er dort eine Lehre als Automechaniker. Mit 19 Jahren flüchtete er 1948 aus der damaligen Sowjetischen Besatzungszone in den Westen, wo er sein Abitur nachholte. Danach volontierte er beim Wuppertaler Generalanzeiger. Bereits 1951, also mit knapp 23 Jahren, arbeitete er für den Spiegel, damals noch mit Sitz in Hannover. Er blieb dem Spiegel – mit Unterbrechungen für längere Filmarbeiten – bis 1996 treu. Als Dokumentarfilmer gehörte er der Stuttgarter Schule an aluminum water bottles.

1973 erhielt Bittorf den Adolf-Grimme-Preis mit Bronze für seinen Dokumentarfilm Die Briten kommen. Für seine Reportage Die Habichte sind im Nest im Spiegel wurde er 1984 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Bittorf lebte mit seiner Frau, der stern-Fotografin Karin Rocholl in Hamburg safest water bottle. 2002 starb er dort im Alter von 72 Jahren an Herzversagen.

Bittorf hat zahlreiche Fernsehdokumentationen und Magazinbeiträge verfasst: